I-KiZ - Zentrum für Kinderschutz im Internet

Im I-KiZ soll gemeinsam überlegt werden, wie Kinder und Jugendliche die Chancen des Internets möglichst ungefährdet nutzen und im Notfall Hilfe bekommen können.

Viele Akteure sind beteiligt, den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu organisieren, sie und ihre Eltern zu informieren sowie ihnen Hilfestellungen zu geben. Alle diese Akteure sollen im I-KiZ im Rahmen einer Gesamtstrategie eingebunden werden in vorausschauende Planung und stetige Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene.

Mit dem I-KiZ - Zentrum für Kinderschutz im Internet wird ein kinder- und jugendpolitisches Forum auf Bundesebene geschaffen, das den Jugendschutz im Internet angesichts der vielfältigen, neuen Herausforderungen des Web 2.0 in den Mittelpunkt rückt und hierzu ein dauerhaftes und starkes Bündnis staatlicher Stellen mit zivilgesellschaftlichen Partnern, Unternehmen und Verbänden schafft. 

Im Fokus des I-KiZ stehen Kinder und Jugendliche, die sicheren Surfräumen und dem Schutz der Eltern entwachsen sind. Im I-KiZ soll gemeinsam überlegt werden, wie diese jungen User die Chancen des Internets möglichst ungefährdet nutzen und im Notfall Hilfe bekommen können. Deshalb schafft das Zentrum als wichtiges erstes Projekt Meldemöglichkeiten, durch welche Kindern und Jugendlichen bei Gewalt oder Belästigung im Netz die Hilfe vermittelt werden kann, die sie in einer Gefährdungssituation brauchen. 

Die Aufgaben des I-KiZ werden durch drei Fachkommissionen realisiert, in denen Expertinnen und Experten aus Bereichen Bund und Länder, Jugendschutz und Strafverfolgung, Anbieter und Plattformbetreiber, Verbände und Initiativen sowie Technik und Wissenschaft vertreten sind. Ihre Aufgabe ist die Erarbeitung von Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen und von Empfehlungen zu wünschenswerten Lösungsmöglichkeiten. 

Das Zentrum soll Synergien schaffen, die geleistete Arbeit auswerten und Impulse zur Weiterentwicklung geben. Das I-KiZ möchte die Vernetzung und Zusammenarbeit wichtiger Akteure intensivieren und verstetigen. Wesentliches Ziel ist dabei die Organisation von Prozessen, neue Risiken institutionsübergreifend zu analysieren, vorausschauende Vorschläge zur Verbesserung des Jugendschutzes zu erarbeiten und Empfehlungen an Verantwortliche in Politik, Institutionen und Unternehmen zu entwickeln.

Für das I-KiZ - Zentrum für Kinderschutz im Internet hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Fokusgruppe eingerichtet, die aus dem Dialog Internet hervorgegangen ist. Die Mitglieder der Fokusgruppe sollen das Vorhaben in der öffentlichen Diskussion zum Kinderschutz im Internet begleiten.

I-KiZ – Zentrum für Kinderschutz im Internet

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